Informationen zur Neuen Grippe - Influenza A(H1N1)

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat für Influenza A (H1N1) die Alarmstufe 6 ausgerufen und die Situation als „Frühphase einer Pandemie“ eingestuft. Nach Einschätzung der WHO wird die Influenza-Pandemie weitgehend mild verlaufen.

Das bedeutet:

 

1. Die meisten der infizierten Personen erholen sich von der Erkrankung, ohne dass sie stationär oder medizinisch behandelt werden müssen.

 

2. Insgesamt entspricht die Anzahl der schweren Krankheitsverläufe aufgrund von Influenza A (H1N1) auf nationaler Ebene in etwa der einer jahreszeitlich bedingten Influenzaperiode. In vereinzelten lokalen Gebieten und Institutionen gab es jedoch eine hohe Anzahl von Erkrankungen. Bei Personen, die chronisch an einem Herzleiden, Asthma oder Diabetes erkrankt sind sowie bei Schwangeren und aufgrund von Krebs oder Transplantationen von Immunosuppression betroffenen Patienten liegt die Sterberate weitaus höher. Arbeitnehmern, die Risikofaktoren für Influenza-Komplikationen aufweisen, wie Asthma, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder eine Schwangerschaft, sollte beim Auftreten von Influenza-Symptomen eine unverzügliche ärztliche Untersuchung angeraten werden. Auch Personen, die keine Risikofaktoren aufweisen, sollten sich bei schweren Symptomen an einen Arzt wenden.  

 

3. Insgesamt gesehen, waren die Krankenhäuser und Gesundheitseinrichtungen in den meisten Ländern bisher in der Lage, alle der Patienten und Verdachtsfälle adäquat zu versorgen. In einigen Orten sind die Einrichtungen und Systeme allerdings ausgelastet gewesen. Die folgenden Fragen und Antworten zeigen unsere derzeitige Position auf.  

 

Allgemeine Informationen zur Influenza A (H1N1) finden Sie in den aktuellsten Empfehlungen der WHO auf  www.who.int sowie dem Center for Disease Control (CDC) auf www.cdc.gov.

 

Einige Fragen und Antworten

F: Was ist die klassische Schweine-Influenza A(H1N1)?
A: Influenza A(H1N1) (Schweinegrippe) ist eine akut verlaufende Infektionserkrankung der Atemwege bei Hausschweinen, die durch Typ A Influenzaviren ausgelöst wird und regelmäßig bei Schweinen auftritt. Normalerweise erkranken Menschen nicht an Influenza A(H1N1), Infektionen können jedoch vorkommen. Es kam in der Vergangenheit zur Übertragung von Influenza A(H1N1) Viren von Mensch zu Mensch, jedoch nur in begrenztem Umfang und auf drei Personen beschränkt.

F: Was tut Mölnlycke Health Care, um die Verbreitung des neuen Grippevirus A(H1N1) zu verhindern?
A: Mölnlycke Health Care verfolgt die Entwicklung sehr aufmerksam. Wir ergreifen alle notwendigen Maßnahmen, um unsere Kunden im Gesundheitswesen optimal unterstützen zu können.

F. Bei welchen Mölnlycke Health Care Produkten macht sich der Influenza-Ausbruch besonders bemerkbar? Können Sie Veränderungen bei der Nachfrage feststellen?
A. Ja, bei OP-Masken und Atemschutzmasken, Untersuchungshandschuhen und bei Schutzkleidung. Wir konnten einen rapiden Anstieg bei der Nachfrage nach Atemschutzmasken feststellen und wir arbeiten aktiv daran, dieser nachzukommen.

F: Welche Schritte unternimmt Mölnlycke Health Care, um exponiertem Personal im Gesundheitswesen zu helfen?
A. In dieser Phase priorisieren wir die Bedürfnisse des exponierten Krankenhaus- und Notfallpersonals, das die grundlegende Gesundheitsversorgung sicherstellt. Sollten die Risiken zunehmen und weitere Liefermengen verfügbar sein, werden wir diese Priorisierung neu beurteilen und alles in unserer Macht Stehende tun, um zu helfen.

F: Arbeiten Sie mit bestimmten Organisationen oder Unternehmen zusammen, um die Verbreitung der Influenza zu verhindern?
A: Als einer der führenden Hersteller medizinischer Produkte folgen wir den Richtlinien der WHO und der CDC. Außerdem arbeiten wir mit Organen der medizintechnischen und pharmazeutischen Industrie wie EUCOMED zusammen, um sicherzustellen, dass wir in vollem Umfang an koordinierten Aktionen teilnehmen. Des Weiteren arbeiten wir mit den nationalen Gesundheitsbehörden der Länder zusammen, in denen wir aktiv sind.

F: Was tun Sie, um Krankenhäusern zu helfen?
A: Unsere Spezialisten für das Produktsortiment Surgical stehen immer zur Verfügung, um die Anwender unserer Produkte zu beraten, außerdem sind Informationen auf unseren Webseiten verfügbar. Darüber hinaus arbeiten wir mit unseren Kunden zusammen, um eine kontinuierliche Liefersicherheit zu garantieren.

F: Welche präventiven Schutzmaßnahmen empfehlen Sie Krankenhauspersonal und anderem medizinischem Fachpersonal?
A: Mölnlycke Health Care empfiehlt generell ein hohes Maß an Präventivmaßnahmen, um die Übertragung von Mikroorganismen im Pflegebereich zu vermeiden. Es liegt auf der Hand, dass in einer Situation wie dieser ein hohes Maß an Infektionskontrolle selbstverständlich von größter Bedeutung ist. Fragen zum spezifischen Einsatz unserer Produkte richten Sie bitte an die Mölnlycke Health Care Niederlassung vor Ort.

F: Gibt es andere Gruppen, wie zum Beispiel die Öffentlichkeit, denen Sie besondere Ratschläge geben möchten?
A: Nein, dies ist die Aufgabe der Gesundheitsbehörden wie WHO, CDC und der Regierungen der jeweiligen Länder.

F: Erhalten Sie Anfragen von medizinischem Fachpersonal und anderen Gruppen? Was sind deren größte Bedenken? Wie reagieren Sie auf deren Bedenken?
A: Wir erhalten in erster Linie Fragen im Hinblick auf unsere Lieferkapazität von Gesichtsmasken, Schutzkleidung und Untersuchungshandschuhen. Wir priorisieren das exponierte Krankenhauspersonal, gefolgt vom Notfallpersonal, das für die Grundversorgung zuständig ist. Sollte sich das Risiko verbreiten und weitere Liefermengen verfügbar sein, werden wir diese Priorisierung neu beurteilen und alles in unserer Macht Stehende tun, um zu helfen.

F: Verfügen Sie über die notwendige Kapazität, um die Nachfrage nach Ihren Produkten zu befriedigen? Besteht die Gefahr, dass die Lagerbestände an Gesichtsmasken aufgebraucht werden?
A: Wir sind derzeit damit beschäftigt, zusammen mit unseren Lieferanten zu untersuchen, wie schnell wir die Liefermengen erhöhen können, um der steigenden Nachfrage begegnen zu können.

F: Was ist der Unterschied zwischen herkömmlichen Atemschutzmasken und professionellen Schutzmasken gem. EU-Norm?

Die Chirurgische Maske (EN14683) wird vor allem zum Schutz der Patienten vor infektiösen Organismen getragen, die in Nase und Mund des Personals vorkommen und stellt in bestimmten Fällen einen zusätzlichen Schutz für den Träger vor potentiell kontaminierten Körperflüssigkeiten dar.

Die Atemschutzmaske (EN149) soll eine adäquate Abdichtung des Gesichtes gegen die Umgebungsatmosphäre bei trockener oder feuchter Haut und bei Bewegungen des Kopfes sicherstellen.

Die Luft passiert die partikelfiltrierende Halbmaske und gelangt direkt in den Nasen- und Mundbereich des Trägers oder wird, falls vorhanden, durch ein Atemventil geleitet. Die ausgeatmete Luft gelangt durch das Filtermaterial oder ein Exhalationsventil (falls vorhanden) direkt in die Umgebungsatmosphäre. Diese Masken dienen zum Schutz vor sowohl festen als auch flüssigen Aerosolen. 


Build: 1.1.4.4 (06.12.2011 16:05:44)